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Ein Gewinn für Kinder und Jung - Handwerker

Die Schreiner und Zimmerer des Berufsgrundschuljahres bauten ein Klohäuschen für den Waldkindergarten in Hangenleiten.

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Insgesamt 18 Kleinprojekte sind heuer mit Hilfe des Regionalbudgets der ILE Grüner Dreiberg angepackt worden.

Die vier ILE-Gemeinden Bischofsmais, Kirchberg, Kirchdorf und Rinchnach haben das gesamte Förderbudget in Höhe von 100000 Euro in diesem Jahr ausgeschöpft. In einer Serie stellt der Bayerwald-Bote einige der Projekte vor.
Gleich zwei Projekte durfte der Waldkindergarten Kirchberg in Hangenleithen umsetzen: Die Beschaffung eines neuen Klohäuschens und eines mobilen Backofens für die 36 Kinder der „Waldbienen“. Mit dem mobilen Ofen wollen die „Waldbienen“ künftig Nahrung mit der Ernte aus Natur und Garten zubereiten. Er wird derzeit, während der Kindergarten geschlossen hat, fertiggestellt. So können die Kinder im neuen Kindergartenjahr die neue „Wald-Küche“ mit herbstlichen Schmankerln einweihen.
Das Klohäuschen wurde von Schülern der Berufsschule Regen (Berufsgrundschuljahr Zimmerer und Schreiner) im Rahmen einer Projektarbeit geplant und gebaut. Ein spannendes Projekt, bei dem die Schüler der BFS ganz alltags- und lebenspraktisch arbeiteten. „Und es ist immer interessanter, wenn unsere Schülerinnen und Schüler an einem realen Projekt ihre erlernten Fertigkeiten üben und ausbauen können. Wenn es dann noch für die Kinder ist, haben sie noch mehr Spaß daran", sagt der betreuende Fachlehrer Florian Sedlmeier. Das Material dazu konnte mit dem Regionalbudget beschafft werden.
Da das bisherige Klohäuschen schon etwas baufällig war, gab es seit einiger Zeit den Wunsch nach einem neuen Häusl. Davon erfuhr Sedlmeier, seit einem Jahr Fachlehrer an der Berufsschule Regen. Schnell war klar: Zum Abschluss des ersten Ausbildungsjahres könnten seine Schüler das Erlernte im Rahmen einer Projektarbeit sehr gut anwenden. Acht Wochen arbeiteten sie an ihrem Projekt.
Ein stilles Örtchen? Anfangs hatten die angehenden Schreiner und Zimmerer das Projekt ein wenig belächelt und die Nase gerümpft. Ihr Fachlehrer Florian Sedlmeier hatte ihnen das Klohäusl als Projektarbeit am Ende des Berufsgrundschuljahres vorgeschlagen. Aber mit jedem Schritt wuchsen die Begeisterung und der Spaß an dem großen Werkstück. Am Ende waren sich die 15 Zimmerer und zwölf Schreiner einig: Man hatte ein sinnvolles Projekt umgesetzt. Allein schon deshalb, weil gewöhnlich die Projektarbeiten nach Fertigstellung wieder demontiert werden, weil es für sie keine Verwendung gibt.
Die jungen Frauen und Männer hatte zu spüren bekommen, wie vielfältig sich das Material verwenden und gestalten lässt. Zudem wurde die gute Zusammenarbeit der beiden Handwerksberufe Zimmerer und Schreiner sehr deutlich. Die Zimmerer starteten mit einem einfachen Gestell. Daraus wurden Wände, die zu einem kleinen Häuschen verschraubt wurden. Es folgten Dämmung und das Dach. Anschließend fertigten die Schreiner die Tür, bauten ein Fenster ein und gestalteten das Innenleben des Klohäuschens. „Es war toll, wie das Projekt gewachsen ist“, sagt der 16-jährige Florian Fischer aus Arnbruck, der das Kreative am Schreinerberuf so gut findet.
Bei der Übergabe des Häuschens an die „Waldbienen“ waren die Schüler dann richtig stolz. „Wir haben gesehen, wie wichtig es ist, richtig mit Holz umgehen zu können“, erzählt Julian Lender, 17 Jahre alt, aus Zwiesel. Zimmerer und Schreiner könnten immer helfen, wenn es um den Bau bzw. Ausbau eines neuen Hauses gehe, um die Fertigung von Haustüren oder um kreative Möbelstücke von der Einbauküche bis zum Sideboard.
„Schreiner können jedem Werkstück eine Individualität verleihen“, sagt Fachlehrer Sedlmeier (39). Zudem biete eine Ausbildung zum Zimmerer bzw. Schreiner eine sehr gute Grundlage für eine Karriere im Handwerk. Die Weiterbildung zum Meister, Techniker, Raum- und Objektdesigner oder auch ein Studium im Holzbereich seien möglich. Auch Sedlmeier ging diesen Weg.
Wer Schreiner bzw. Zimmerer werden will, startet mit einem Berufsgrundschuljahr. Danach folgen zwei Jahre im Ausbildungsbetrieb. Im Berufsgrundschuljahr Schreiner sind für das kommende Schuljahr noch Plätze frei, so Sedlmeier.

 

 

Aktuelles

Wegstrecken-
entschädigung

Aufgrund der Sperrung der B85 werden Schüler*innen eventuell zu den noch möglichen Bushaltestellen gebracht. Sie können in diesem Fall nach Beendigung der Sperrung bzw. am Schuljahresende einen formlosen Antrag auf Wegsteckenentschädigung am Landratsamt Regen stellen.

RBO - Ticket aus SJ 2021/2022

Das RBO-Ticket aus dem Schuljahr 2020/2021 mit Aufkleber Juli 2021 ist während der ganzen Sommerferien (30.07.2021 bis 24.09.2021) als Netzticket im Landkreis Regen gültig. Dieses Busticket ist aufzubewahren und vorzuzeigen.

 

 

 

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