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Am Montag, 14.01.2019 findet an der BS und FOS Regen aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse kein Unterricht statt!

Viechtach 8. Dezember 2018 - Der Bayerwald-Bote


Abermillionen für die Landkreis-Schulen
Allein die Staatliche Berufsschule Regen soll für gut zehn Millionen Euro saniert werden – Kreisräte stimmen zu

Viechtach/Landkreis. Mit millionenschweren Ausgaben muss der Landkreis Regen in den kommenden Jahren für seine Schulen rechnen. Neben einem neuen Küchentrakt für die Hotelberufsschule Viechtach für rund drei Millionen Euro und der auf sieben Millionen Euro veranschlagten Generalsanierung der Realschule Zwiesel (wir berichteten) steht vor allem die Staatliche Berufsschule Regen mit FOS und BOS auf der Warteliste, bei der man mit Kosten von über zehn Millionen rechnet.

Mit diesen Maßnahmen und Zahlen konfrontierte Landrätin Rita Röhrl den Schul- und Kulturausschuss des Kreistages, der in der Viechtacher Hotelberufsschule tagte. Die Kreisräte aller Parteien und Gruppierungen waren sich darin einig, dass diese Sanierungen dringend notwendig sind und die Vorhaben so schnell wie möglich planerisch und fördertechnisch vorbereitet werden sollen.

Das Wort führte bei diesen Punkten der Facility-Manager der Landkreisverwaltung, Siegfried Gigl, der am Landratsamt für die Liegenschaften des Landkreises zuständig ist. Gigl hat in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schulleitungen und Fachleuten die drei betroffenen Schulen auf bauliche Mängel untersucht und entsprechende Kostenschätzungen erstellt.

Eine fast seitenlange Mängelliste legte der Facility-Manager den Kreisräten für die Staatliche Berufsschule Regen mit Fachoberschule (FOS) und Berufsschule (BOS) vor. Sie ist aufgeteilt auf die Gebäude „Altbau aus dem Jahr 1960“ sowie „Erweiterungsbau mit Aula-Zwischenbau von 1975“, beinhaltet aber bei beiden im Wesentlichen meist die gleichen sanierungsbedürftigen Defizite.

Dazu gehören vor allem unzureichender energetischer Zustand von Fassade und Dach, marode Fenster und Ziegeldeckung, fehlender Sonnenschutz, Ausfälle an der Telefonanlage und mangelhafte EDV-Verkabelung, unzureichender Brandschutz und fehlende Brandmeldeanlage, veraltete, teilweise nicht mehr funktionstüchtige Heizung, unhygienische Sanitäranlagen, schadhafte Bodenbeläge und Beleuchtung in den Klassenräumen, mangelhafte Ausstattung in den Fachräumen sowie veraltete Maschinenausstattung, vor allem für Kfz- und Industriemechaniker.

Nach den Berechnungen von Siegfried Gigl ist für die Sanierung des Altbaus mit 3,7 Millionen Euro zu rechnen, die Sanierung des Erweiterungsbaus wird auf 6,5 Millionen Euro geschätzt und für die Erweiterung des Aula-Zwischenbaus sind weitere 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Man erhofft sich insgesamt eine Förderung von über 50 Prozent, wofür aber stabile Schülerzahlen die Voraussetzung sind.

Diesbezüglich sei man guter Hoffnung, versicherte Schulleiter Oswald Peter den Kreisräten, auch wenn es immer unerklärliche Schwankungen gebe. So habe im neuen Schuljahr beispielsweise die Kfz-Klasse einen ungewöhnlich hohen Zuwachs zu verzeichnen.

Wie auch bei der Hotelberufsschule und der Realschule Zwiesel gab es für die Staatliche Berufsschule Regen einstimmig „grünes Licht“: Der Ausschuss stimmt dem Vorschlag der Verwaltung zu und ist damit einverstanden, das Vorhaben planerisch und fördertechnisch 2019/2020 vorzubereiten. Mit einem Beginn der Sanierung ist dann 2021 zu rechnen.

Nachträglich hat der Schul- und Kulturausschuss die Einrichtung einer Deutschklasse für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge im Schuljahr 2018/19 an der Staatlichen Berufsschule Regen gebilligt. Die Regierung von Niederbayern hatte solche Deutschklassen im Rahmen der Deutschstrategie der bayerischen Staatsregierung bereits im Juli genehmigt. Der Landkreis Regen hat daraufhin Fördermittel beantragt, die alle Ausgaben abdecken. Kooperationspartner für die Betreuung der Deutschklasse ist die Volkshochschule Arberland, die dafür knapp 40 000 Euro erhält.

Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis Regen möchte im Rahmen des Projekts „Frau Musica kennt kein Alter“ ehrenamtliche und professionelle Pflege- und Betreuungskräfte zu „Musikanimateuren im Seniorenbereich“ ausbilden. Es soll ein musikalisches Angebot für Senioren und Hochbetagte entstehen, das laut Landrätin Rita Röhrl bei ersten Versuchen bereits sehr gut angekommen ist. Das Projekt soll von professionellen Fachkräften betreut werden und wird von verschiedenen Sponsoren unterstützt. Ein Großteil der Gesamtkosten von voraussichtlich 68 000 Euro muss aber von der KEB vorfinanziert werden. Die Sparkasse Regen-Viechtach ist bereit, eine Zwischenfinanzierung über 50 000 Euro zu übernehmen, wenn der Landkreis eine kommunale Ausfallbürgschaft zur Absicherung erteilt. Diese wurde vom Ausschuss einstimmig gebilligt.hl

Mit dem Besuch von gleich zwei interessanten Firmen konnten die Schüler der Klasse IM13a ihren Horizont erweitern.
Klassenlehrer OStR Rechenmacher organisierte den Ausflug nach Zwiesel zusammen mit FOL Josef Weiß. Nach einer sehr aufschlussreichen Werksführung bei Zwiesel Kristallglas durch die beiden Ausbilder Weinfurtner und Schwarz ging es zu Fuß weiter zu der Firma Stahlbau Regenhütte. Auch hier führte Ausbilder Fischer durch das ganze Werk. So konnten die Schüler die Entstehung einer Baggerschaufel nachvollziehen.
Die ohnehin sehr gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen konnte auf diesem Weg weiter ausgebaut werden, die Schüler waren sich einig, einen interessanten Berufsschultag erlebt zu haben.

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Auf dem Bild die Schüler der Metallabteilung mit ihren Lehrern vor der Kristallpyramide in Zwiesel

 

Ausstellung in der Berufsschule soll für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren
von Michael Lukaschik, PNP

Die Schülerinnen und Schüler in der Aula der Regener Berufsschule werden ganz still, als Alice Hannes ihre Geschichte erzählt. Vor 17 Jahren war es, Alice Hannes war eine junge Frau, frisch verheiratet, hatte eine kleine Tochter, die Zukunft der kleinen Familie war groß. Bis zu jenem Tag, dem 20. Geburtstag ihres Manns. Der feierte in der Arbeit seinen Geburtstag, es war lustig, er trank zu viel und fuhr am Abend heim. „Er ist immer schnell gefahren; und er hat ein Auto mit mehr als 170 PS gehabt“, erzählt Alice Hannes. Am Marcher Berg kam er damit von der Fahrbahn ab, das Auto schleuderte und überschlug sich mehrmals. Der Mann, der nicht angeschnallt war, wurde aus dem Auto geschleudert. „Ich habe ihn noch angerufen, aber er hat sich nicht mehr gemeldet“, erzählt Alice Hannes und berichtet dann, wie es war, als kurz nach Mitternacht zwei Polizeibeamte bei ihr an der Haustür klingelten, um ihr die Nachricht zu überbringen. Da lebte ihr Mann noch, lag mit schwersten Kopfverletzungen im Koma – und als Alice Hannes ins Krankenhaus kam, da war die erste Frage des Arztes, ob sie damit einverstanden wäre, wenn die Organe ihres Mannes gespendet würden. Da wusste sie, dass sie ihn verloren hatte. Drei Tage später war er tot.

 

 

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 13.10. der traditionelle Berufswahltag in Kombination mit dem Tag der offenen Tür in den Räumen der BS / FOSBOS Regen statt.

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